Jens Marnowsky

Jens Marnowsky

Geschichte & Archiv

Kurzbiografie

[Kurzbiografie – Text folgt]

Porträt von Jens Marnowsky
1988

Vechta

Ein fruehes eigenes Musical oeffnet die erste grosse Tuer nach aussen

Mit BRZZ beziehungsweise "Britts" beginnt eine Phase, in der eigene Stoffe und eigene Musik ploetzlich eine groessere Oeffentlichkeit erreichen. Die Einladung zum Bundestreffen in Tuebingen macht frueh sichtbar, dass aus schulischer Theaterarbeit eine eigene Handschrift wachsen kann.

Fruehe Eigenproduktion, ausgezeichnet im Landeswettbewerb Darstellendes Spiel.

1990
Klaviermotiv

Vechta und Heiligenstadt

Musiktheater und Chorarbeit laufen zum ersten Mal deutlich nebeneinander

Mit ETA und der Leitung des Madrigalchors wird klar, dass Musik und Buehne fuer mich nie zwei getrennte Wege waren. Beides lebt vom Ensemble, vom Hoeren aufeinander und vom gemeinsamen Atem.

Eigenproduktion mit Gastspiel in Heiligenstadt sowie parallele Chorarbeit mit klassischem Repertoire.

1992

Jever

Mit dem Wechsel nach Jever beginnt ein langes Kapitel kontinuierlicher Ensemblearbeit

Der neue Arbeitsort bringt nicht nur neue Aufgaben, sondern auch neue kuenstlerische Beziehungen. Vieles, was spaeter die Musical-Arbeit und andere Projekte praegt, waechst in dieser Zeit Schritt fuer Schritt heran.

Beginn der Arbeit am Mariengymnasium Jever und Aufbau einer langfristigen Theater- und Musikpraxis.

1998

Theater am Dannhalm

Professor Ambrionsius eroeffnet die grosse Phase der Musical-AG

Mit "Die wundersame Reise des Professor Ambrionsius" wird sichtbar, was gemeinsames Entwickeln ueber Jahre tragen kann: Musik, Spiel, Mut und ein Ensemble, das die Buehne als eigenen Ort begreift.

Bearbeitung, Musik und Songs als Auftakt einer langen Jeveraner Produktionsfolge.

2006

Jever

Die Arbeit in Jever findet ihren eigenen Rhythmus und eine starke theatrale Sprache

Produktionen wie "Linie 1" und kurz darauf "Haltestelle. Geister" zeigen eine Phase, in der musikalische Energie, urbane Stoffe und junge Spielfreude besonders selbstverstaendlich zusammenfinden.

Musical- und Ensemblearbeit mit wachsender oeffentlicher Resonanz.

2008

Jever und Vechta

Zeitgeschichte, Musiktheater und politische Themen treten staerker in den Vordergrund

Mit Arbeiten wie "Voll verboten" verschieben sich Erzaehlungen staerker in Richtung gesellschaftlicher Themen. Gerade die Verbindung von persoenlicher Geschichte, Musik und Zeitgeschichte wird hier deutlich.

Themen wie Mauerfall, Jugend, Freiheit und Erinnerung finden ihren Weg auf die Buehne.

2024
Bühnenmotiv

Oldenburgisches Staatstheater

Die Arbeit oeffnet sich staerker in Richtung Stadt:Ensemble und Stadttheater

Mit "Robinson Crusoe" beginnt eine neue sichtbare Phase am Oldenburgischen Staatstheater. Biografische Erfahrung, Ensemblearbeit und musikalische Praesenz treten hier in einen anderen oeffentlichen Raum.

Darstellerische und musikalische Mitarbeit im Stadt:Ensemble-Kontext.

2025

Oldenburg und Jever

Erinnerung, Zeit und freie Szene fuehren in neue, sehr persoenliche Formen

"Wo de Tied vergeiht" und "Stiller Raum" zeigen zwei unterschiedliche, aber eng verwandte Richtungen: biografisches Ensembletheater einerseits und freie, musikgetragene Theaterarbeit andererseits.

Live-Musik, Erinnerung, freie Gruppenarbeit und neue Kooperationen praegen diese Phase.

2026

Oldenburg

Mit Wohnen | Wahnen wird die Gegenwart selbst zum Stoff

Die Fragen nach Wohnen, Zugehoerigkeit und sozialer Wirklichkeit ruecken unmittelbar ins Zentrum. Damit wird deutlich, wie sehr sich meine Arbeit heute zwischen Musik, Recherche und gesellschaftlicher Beobachtung bewegt.

Stadt:Ensemble-Projekt mit musikalischer Leitung und starker thematischer Gegenwartsbindung.